Wenn bei der SPD SOZIAL groß geschrieben bleibt

Köln – Nach dem die SPD meint, dass sie „Köln kann“ wartet sie nun mit einem neuen Plakat auf. Nämlich, dass mit ihr „Sozial“ großgeschrieben bleibt. So prangt in manchen Gegenden ein Plakat „Mit uns bleibt SOZIAL groß geschrieben“.

Vielleicht hätte man der SPD sagen sollen, dass es am 25. Mai um eine Kommunal-, Europa- und Integrationswahl und nicht um eine Rechtschreibreform geht. So kommt das Plakat für von Armut betroffene und gefährdete Menschen sehr zynisch daher.

Armut ist kein Phänomen das es erst seit Gerhard Schröder gibt. Aber die Schrödersche SPD hat mit Hilfe der Grünen die Armut in einem Ausmaß explodieren lassen, wie man es vorher in der Bundesrepublik noch nicht gesehen hat. Nur um den größten Niedriglohnsektor Europas zu etablieren schreckte man in der SPD und bei den Grünen nicht davor zurück, Menschen per Gesetz zwangsweise zu armutisieren. Aber sozial ist ja, was arbeit schafft. Das sagte 1932 Alfred Hugenberg auch schon …

Wenn die SPD wenigstens den Mut hätte, sich den Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Stattdessen verschlimmbessert sie die Lage Betroffener erheblich und beteiligt sich an Korrekturen, welche Betroffene immer tiefer in die prekäre Lage zwingt. Bis hin zu einem möglichen Wohnungs- und Krankenversicherungsverlust, der Betroffene automatisch in die Schuldenfalle zwingt, reicht die Armutskeule die heute die SPD als Partnerin der großen Koalition gegen die Menschen schwingt. Aber ihr Rezept gegen die Armut ist nur der Pfandring.

Nein, es bedarf keiner SPD mit der „SOZIAL“ groß geschrieben bleibt, es bedarf vielmehr eines sozialen Korrektivs in den Parlamenten, welches das Sozialsystem wieder vom Kopf auf die Füße stellt.

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